01Zuerst: Es liegt fast nie am Körper
Nahezu jede Frau hat die biologischen Voraussetzungen. Die eigentliche Hürde sind die Dinge, die man nicht sieht: Fallenlassen und Entspannen. Das Buch verspricht keine Garantie, der Körper ist keine Maschine. Aber es benennt die Stellen, an denen es meistens hakt. Sechs davon, jede mit dem, was im Buch dagegen steht.
021. Du hältst den Harndrang zurück
Kurz vor dem Squirten wird das Gefühl, pinkeln zu müssen, immer stärker. Der PC-Muskel hält den Harndrang zurück und ist zugleich der Auslöser des Squirtens. Dem Gefühl muss daher bewusst nachgegeben werden. Das ist die eine Voraussetzung im Ablauf des Buches: Frau lässt sich bewusst auf das Gefühl ein und gibt ihm nach. Blase unmittelbar vorher entleert? Dann hatte die Flüssigkeit keine Zeit, sich als Urin zu bilden. Also: loslassen.
032. Das Vorspiel war zu kurz
Weniger ist mehr: Die ausgiebige Vorbereitung dominiert gegenüber der Fingertechnik. Kommt das Vorspiel zu kurz, muss die Technik kompensieren, und das wird mühsam. Für beide. In einem nicht entspannten Rahmen fällt das Fallenlassen schwer. Es geht nicht um Dauer, sondern um Intensität: Manchen genügen mentale Stimulation, Dirty Talk und Fantasie. Ist sie bereit, braucht es nicht mehr viel Technik.
043. Die Fingerspannung lässt nach
Der häufigste technische Grund: Es scheitert am Nachlassen der Fingerspannung oder an der Ermüdung des Unterarmmuskels, weil die Bewegung nicht ausreichend lange ausgeführt und die Stelle nicht lange genug stimuliert wird. Manchmal dauert es ein wenig länger. Deshalb Mittel- und Ringfinger der stärkeren Hand, leichte Spannung halten, die Auf- und Abbewegung aus dem ganzen Arm. Und dranbleiben.


054. Der Muss-Gedanke
Erwartungen sind der Killer, in allen Bereichen des Lebens. Klar, das erklärte Ziel ist Squirten. Aber Druck ist nicht förderlich für ein sinnliches Erlebnis. Sieh es als gemeinsame Erkundungsreise, betrachte das Squirten als Zwischenstopp, nicht als Zielbahnhof. Legst du den Muss-Gedanken beiseite, machst du viel Platz für ein wunderschönes Erlebnis. Und klappt es bei den ersten Malen nicht: Motivation für ein weiteres Mal.
065. Zu hastig, zu direkt
Die Klitoris und andere Zonen sind so empfindsam, dass Teasen, Aufwärmen und indirekte Berührung vor der direkten kommen müssen. Wer zu hastig berührt, erzeugt Überstimulation. Alles andere als angenehm. Und: Deine Hand ist magnetisch. Mindestens eine bleibt immer in Kontakt mit dem Körper. Eine Berührung, die plötzlich stoppt, kann sehr unangenehm sein.
076. Zu zweit fällt das Loslassen schwer
Für das Squirt-Erlebnis ist eine zweite Person nicht zwingend nötig. Das Fallenlassen und sich dem Hochgefühl öffnen kann allein sogar etwas leichter fallen als in Zweisamkeit. Selfie Squirt, selbst ist die Frau: erst mit den Fingern die Erregung steigen lassen, dann mit einem harten, gebogenen Toy und leichten Stößen den G-Punkt stimulieren, und beim Harndrang mit demselben Druck nach außen drücken, als ob du pinkeln müsstest. Der ganze Ablauf in der Anleitung.
08Was du trainieren kannst
Je besser die Muskulatur im Beckenbereich trainiert ist, desto mehr kann Frau das Squirten kontrollieren und den Drang bewusst steuern. Herkömmliches Training der Beckenmuskulatur genügt. Und für den Kopf: die Präsenz-Übung aus dem Buch, eine Minute, den Fokus auf den eigenen Körper, ein bewusster Atemzug. Sie holt dich in den Moment.
09Was im Buch dazu steht
Alle sechs Punkte kommen aus dem Buch: „Kann das jede Frau?“, „Weniger ist mehr“, die Kapitel Mindset und Präsenz, die Squirttechniken und Selfie Squirt.
Im Buch: Seite 42 bis 45, Mindset ab Seite 20, Komm-her-Griff ab Seite 168, Champagne, Baby! ab Seite 176, Selfie Squirt ab Seite 184. Leseprobe öffnen oder zum Buch.
Das Buch dazu
Fingerspritzengefühl erklärt jeden Griff mit Zeichnung und Video. 199 Seiten, zweite Auflage.
Häufige Fragen
Nein. Das Buch gibt keine Garantie und nennt Squirten einen Zwischenstopp, keinen Zielbahnhof. Nahezu jede Frau hat die Voraussetzungen, die Hürde liegt im Fallenlassen.
Meistens ja. Der Harndrang ist das Signal kurz vor dem Squirten. Blase vorher entleeren, Handtuch unterlegen und dem Gefühl bewusst nachgeben.
Laut Buch kann das Fallenlassen allein sogar etwas leichter fallen als zu zweit. Das Kapitel Selfie Squirt beschreibt das Vorgehen mit einem gebogenen Toy.
Das Buch nennt keine Minutenzahl, aber den Grund fürs Scheitern: Die pulsierende Bewegung wird nicht lange genug durchgehalten. Manchmal dauert es ein wenig länger.